Rocky Mountain States

Summer Roadtrip USA – Ready for take-off

24. August 2019

Heute Vormittag gehts endlich los in Richtung Denver und ich freue mich schon wie Bolle. Wir sind bereits gestern Abend in Frankfurt am Flughafen angekommen und hatten uns dort im Sheraton einquartiert. Die letzten Jahre haben wir uns immer angewöhnt die Nacht vor dem Abflug, der meist auf den Vormittag terminiert ist, bereits direkt am Flughafen im Hotel zu verbringen.

Endlich im Hotelzimmer angekommen den bald gehts los nach Denver

So lässt es sich um einiges entspannter in den Urlaub starten und etwaige gesammelte Flugmeilen, die kurz vor dem Verfall stehen, können noch sinnvoll verbraucht werden 😉 . 

Fahr hin & werd glücklich

Ich war die letzten Wochen vor dem Urlaub nochmals aktiv eingespannt und habe mein Buch in “trockene Tücher” gebraucht und dem Verlag die vorläufige Druckfreigabe erteilt. Ihr könnt also schon mal gespannt sein. Ich konnte mir bereits einen ersten Eindruck von meinen “Glücksorte in und um Ulm” machen und war begeistert, als ich das quasi fertige Büchlein als PDF mit Text und Bildern und allem Drum und Dran das erste Mal gesehen habe. Ich weiß Eigenlob stinkt, aber ich muss an dieser Stelle einfach meine Begeisterung mit euch teilen 🙂 .

Aber jetzt geht’s erstmal in den Urlaub. Unser Dusterle ist, während wir in den National Parks rumstreunen, die drei Wochen gut im Parkhaus am Terminal 1 untergebracht.

Reiseerinnerungen – von München nach Houston

An dieser Stelle könnte sicherlich einiges an Geld gespart werden, wenn man beispielsweise mit der Bahn zum Flughafen fährt. Da wir aber unsere Rundreisen noch nie im Reisebüro oder bei einschlägigen Online-Anbietern wie Canusa gebucht haben, wo der “Zug zum Flug” oftmals im Gesamtpaket mit dabei ist, war das bisher für uns nicht so interessant. Dazu kommt (und irgendwie ist da auch der wahre Grund), dass mir meine Nerven mehr wert sind als ein paar Euro. Das mag jetzt großkotzig klingen, aber den etwaigen Stress mit unserer Deutschen Bundesbahn muss ich mir nicht geben.

Airport vibes

Das Parken im Parkhaus direkt am Flughafen kostet 180 Euro. Als Alternative zur Bahn hatten wir die letzten Jahre, als auch keine abzubauenden Flugmeilen vorhanden waren, “Park, Sleep and Flight” für einen ähnlichen Preis gebucht. Hier transportiert einen dann der Shuttlebus vom Hotel, wo das Auto parkt, zum Flughafen und bringt einen am Ende des Urlaubs auch wieder zum Auto bzw. Hotel.

Eine “schwäbische” Frage des Sparens

An dieser Stelle sei angemerkt, dass wir dieses Jahr auch echt spät dran waren mit der Buchung der Flüge, dem Mietwagen sowie Parkhaus und Hotel. Unseren non-stop Flug haben wir letztendlich bei der Lufthansa gebucht und sind jetzt mit Hin- und Rückflug mit dem “Dreamliner” (Boing 787) für 1100 Euro pro Person in der Economy Class mit von der Partie. Die Durchführung übernimmt jedoch United Airlines, d.h. wir checken am Schalter von United ein und fliegen auch mit einer Maschine der Airline nach Colorado. Beide Airlines gehören zum Airline-Zusammenschluss “Star Alliance” und auch bei anderen Airlines wie beispielsweise Delta und Air France ist dieses “Konstrukt” nicht ungewöhnlich.

Letztendlich haben wir uns auch wegen der, für uns geschickteren Uhrzeit für diesen Flug entschieden. Ich finde man darf auch nicht nur aufs Liebe Geld schauen und dafür einen Sch*-Flug nehmen der um eine absolut unchristliche Zeit geht, auch wenn man die Nacht zuvor im Hotel am Flughafen oder in Flughafennähe untergebracht ist.

Zudem macht es auch immer noch einen Unterschied, ob man in der Stadt des Flughafens wohnt oder ein Stück weit weg und so auch noch die Anfahrt und mögliche, auftretende Verzögerungen mit einrechnen sollte.

Aber das ist meine persönliche Ansicht, auch weil ich mir ungern mehr Unwegsamkeiten ans Bein binde als unbedingt nötig, denn bekanntlich passiert ja immer was ungeplantes 😉 . Aber jeder legt auf andere Dinge seinen Fokus und priorisiert die Wichtigkeit anders. So gibt es sicherlich auch Leute, die das jetzt lesen und denken “Die Stefi, die hat ja den A* offen, soviel Geld für den Flug auszugeben. Da steige ich lieber zwei Mal um und zahle nur 700 Euro.”

Was dieses Jahr jedoch unabhängig von Airline und Flugziel interessant war, war der Aspekt, dass alle einschlägigen Suchmaschinen und Buchungsportale die Preise ohne Gepäckstück angezeigt hatten. Das war die letzten Jahre bei den USA-Flügen nicht der Fall. So waren die angebotenen Preise im ersten Moment gar nicht so hoch. Das Gepäck kostet beispielsweise bei der Lufthansa 100 Euro und letztendlich ist der Flugpreis beim genaueren Hinsehen summa summarum um einiges höher als angepriesen. 

Jetzt hoffe ich, dass auf dem Flug alles glatt läuft, wir pünktlich in Denver ankommen und dort unseren Mietwagen bei Alamo abholen können. 

Wir hören uns dann wieder von der anderen Seite des großen Teiches 🙂 .