Rocky Mountain States

Summer Roadtrip USA – Rocky Mountain Empire

8. August 2019

Dieses Jahr verbringen wir unseren Sommerurlaub bei hoffentlich wundervollem Wetter in den Rocky Mountain States und freuen uns über alte Bekannte und auf neue, spannende Begegnungen. Im Jahr 2012 waren wir bereits schon einmal mit unserem Zelt in den Mountain States unterwegs. Damals sind wir von San Francisco aus gestartet und hatten leider für die Büffelchen im Yellowstone, sowie für die Elks und Big Horn Sheeps in den Rockys nicht ganz soviel Zeit 😉 . 

Unterwegs im Yellowstone National Park

Das wollen wir dieses Jahr nachholen und starten daher unsere Route im schönen Mountain State Colorado. Das inoffizielle State-Motto “Rocky Mountain Empire” ist auch die Überschrift meines ersten Beitrages zu unserer Rundreise. Auch dieses Jahr sind wir wieder ganz traditionell mit einem Mietwagen und dem Zelt unterwegs.

Letzteres haben wir vor zwei Wochen gekauft und am Wochenende bereits im Garten testweise aufgebaut und sind auch schon mal probegelegen 😉 . Dem Letzten haben im Innenraum nämlich Ösen gefehlt und so mussten wir es wieder zurückschicken und waren letztendlich froh, es daheim einmal ausprobiert zu haben und so dem Ärgernis auf dem ersten State Park Campground entgangen zu sein.

Probeliegen im heimischen Garten

Das Zelt mit dem wohlklingenden Namen “Glenhill” von der Firma 10T wird uns hoffentlich wieder zwei bis drei Urlaube begleiten und hat ca. 100 Euro gekostet. Es ist bereits das Dritte seiner Art und für uns mit seinen großen Fenstern und dem geräumigen Innenraum optimal. Das dauernde Auf- und Abbauen unter teils krassen Witterungsverhältnissen (Schnee und Regen hoch in den Bergen und 40 Grad in der Wüste) geht bei Zelten dieser Preisklasse einfach ziemlich schnell an die Substanz des Materials.

Unserem letztes Zelt hat ein starker Sturm im Everglades National Park den Rest gegeben. Mit monsunartigem Regen oder Schwärmen von Moskitos ist oben in den Rockys jetzt ja nicht unbedingt zu rechnen. Daher bin ich zuversichtlich, dass dieser Roadtrip nicht der Letzte mit unserem Zeltchen sein wird 😉 .

Rocky Mountain States

Vielleicht habt ihr euch bisher beim Lesen gefragt, um welche Staaten es sich bei den Mountain States überhaupt handelt. Aber klären wir erst einmal, woher die Region ihren wohlklingenden Namen hat: Die neben den Appalachen zweite, sehr bekannte Gebirgskette, die Rocky Mountains verlaufen durch den Nordwesten der USA und den Südwesten Kanadas. Die Bergkette bietet in beiden Ländern spektakuläre Wildnis, eine vielfältige Tierwelt und kristallklare Bergseen, die wir vor ein paar Jahren bereits auch auf der kanadischen Seite erfahren und erleben durften.

Waterton-Glacier International Peace Park

Dabei bilden Montana, Idaho, Wyoming und Colorado das Zentrum der geografischen Region. Ausläufer des Gebirges befinden sich zudem in New Mexico, Utah und Arizona. Der höchste Berg der nordamerikanischen Rocky Mountains liegt übrigens ca. 60 km entfernt vom, über die Landesgrenzen hinaus wohlbekannten, Skiort Aspen im San Isabel National Forest. Der Mount Elbert ist mit 4401 Metern auch der höchste Berg im Staat Colorado und ich freue mich schon auf die dortigen Wanderungen.

Hello Colorado

Wie bereits erwähnt, werden wir in der Hauptstadt Colorados auch Ende August unseren dreiwöchigen Urlaub starten. Wie unsere Route ab Denver genau aussehen wird, wissen wir noch nicht genau. Wir haben aber ein paar Ort und Sehenswürdigkeiten ausgemacht, die wir auf jeden Fall besuchen wollen. Dazu gehören

  • Rocky Mountains National Park
  • Denver
  • Garden of The Gods
  • Yellowstone und Grand Teton National Park
  • Devils Tower National Monument

Ansonsten werden wir sehen, was das Wetter und die Zeit so bringen. Ich genieße es immer sehr, ohne großen Plan in den Urlaub zu fahren und mich auf eine positive Art und Weise treiben zu lassen. Lasst euch also überraschen …

Denver International Airport

Das futuristisch anmutende Foto zeigt übrigens den Internationalen Flughafen von Denver, der als DER mysteriöseste Flughafen weltweit gilt und um den sich seit seiner Eröffnung Mitte der 90er-Jahren zig Verschwörungstheorien ranken. Denn wie könnte es den anders sein, wenn sogar die Landebahnen auf den Luftaufnahmen wie ein gigantisches Hakenkreuz wirken und “Blucifer” das “fahle Pferd der Apokalypse” als überdimensionale blaue Kunstinstallation vor der Pforte des Flughafens steht? Am Ende haben sich die Freimaurer und die Nazis auf der dunklen Seite der Rockys ähh des Mondes ähh … zusammengetan und wollen die Weltherrschaft an sich reißen 😉 .

Aber ich denke jetzt nicht ernsthaft, dass es die nächsten Wochen dazu kommen wird und damit steht wohl entspannten Wochen in der Natur, mit hoffentlich vielen tierischen Begegnungen und lauen Abenden am Lagerfeuer nichts mehr im Wege.