Kanada Westk├╝ste

Ein Tag ganz im Zeichen des Flugzeuges

23. September 2014

Der 23. September ist unser letzter Urlaubstag ­čÖü . Irgendwie finde ich es total schade das der Urlaub schon vorbei ist, andererseits ist es auch wieder sch├Ân heimzukommen und Eltern, Freunde und Kollegen wieder zu sehen.

Der letzte Urlaubstag steht ganz im „Zeichen des Flugzeuges“: Wir haben uns n├Ąmlich bei Boeing zu einer Werksbesichtigung angemeldet und das „Museum of Flight“ besichtigt.

Boeing Werksbesichtigung

Die Touren bei Boeing sind ├Ąu├čerst beliebt und immer sehr schnell ausverkauft. Sie finden etwa st├╝ndlich statt und kosten 18 $ pro Person. Die Fertigungshalle von Boeing in Seattle ist der gr├Â├čte Hallenbau der Welt und steht im Guinnessbuch der Rekorde. Disneyland California k├Ânnte einmal in der Halle untergebracht werden und dann w├Ąre noch Platz f├╝r die Parkpl├Ątze. Dort werden die Flugzeugreihen 747, 767, 777 und die 787 (der neue Dreamliner) gebaut.

Leider war das Fotografieren verboten, ich kann euch daher nur in „Wort und Schrift“ von der Tour erz├Ąhlen: Wir wurden mit 50 anderen Interessierten mit einem kleinen Bus vom Besucherzentrum abgeholt. Zuvor haben wir einen kurzen Film ├╝ber Boeing gezeigt bekommen. ├ťber ein riesiges Rollfeld ging es zwischen den Fertigen, bereits in Kundenfarbe lackierten Flugzeugen hindurch zur Fertigungshalle.

├ťber einen der Versorgungsg├Ąnge sind wir zum Aufzug gekommen und in den 3. Stock auf eine Aussichtsplattform gefahren. Die Versorgungsg├Ąnge sind zusammengerechnet 7 Meilen lang ­čÖé , es gibt 3 Poststellen, 10 Restaurants und eine Krankenstation auf dem Gel├Ąnde.

Von der Aussichtsplattform konnte man auf die Flugzeuge bzw. Flugzeugteile hinunter- und den Arbeitern zugesehen. In dem Hallenteil den wir ├╝berblicken konnten haben 5 Boeing 747 hintereinander hineingepasst und dabei nahm er nur in etwa 1/10 der gesamten Fl├Ąche ein.

Die 90 min├╝tige Tour war sehr interessant, kurzweilig und unserer Guide ein Spa├čvogel. Es hat sich also mehr als gelohnt und ich kann sie nur weiterempfehlen.

Museum of Flight

Das Museum of Flight ist ganz in der N├Ąhe des Flughafens Sea-Tac. Wir haben uns gleich nach der F├╝hrung bei Boeing auf den Weg in den S├╝den der Stadt gemacht, falls auf der Autobahn wieder Stau sein sollte. Es lief aber ganz gut und wir konnten noch eine kleine Verfolgungsjagd der Polizei beobachten, die eine Fl├╝chtige mit Nagelb├Ąndern (spike strips) gestoppt hat – ein wenig wie in Hollywood ­čśë

Im Museum angekommen haben wir uns zuerst die beiden Ausstellungshallen angeschaut. In den Hallen sind Flugzeuge aus dem 1. und 2. Weltkrieg, sowie der kommerzielle Fliegerei (Postflieger) ausgestellt. Das Museum hat noch einen kleinen Au├čenbereich mit ca. 8 Flugzeuge. Darunter die Concorde und die Air Force One von Pr├Ąsident Nixon. Au├čerdem hat man auch die M├Âglichkeit die erste Werkshalle von Boeing, in der die Flieger noch aus Holz gefertigt wurden, zu besichtigen.

Bye bye USA

Am Nachmittag haben wir unseren Mietwagen abgegeben und uns am Flughafen noch ein letztes ├╝berteuertes Wei├čbier (in echten Weizengl├Ąsern !!! ) geg├Ânnt. Am Abend ging dann unser Flieger nach London. Auch der R├╝ckflug war wieder mit British Airways und wir hatten das Gl├╝ck Sitze am Notausgang zu bekommen ­čÖé . Leider hat sich der Abflug in London um eine Stunde versp├Ątet und so sind wir erst gegen 18 Uhr in Frankfurt gelandet.

In Frankfurt hat unser Auto in der Tiefgarage schon auf uns gewartet ­čÖé und wir sind bei leichtem Nieselregen nach Hause gefahren.