Kanada Westküste

Waterton-Glacier Nationalparks

2. September 2014

Am Morgen wurden wir von der Sonne geweckt und sind in den Tag mit Kaffee und Cookies (Soft Cinnamon) gestartet. Ich würde sagen das sich ein Halt am St. Mary Lake auf jeden Fall gelohnt hat – der Campingplatz ist toll und absolut schön gelegen und das Panorama auf die umliegenden Berge ist absolut bezaubernd.

Unser Chevrolet Tahoe im Glacier National Park

Im Anschluss haben wir dem St. Mary Visitor Center einen Besuch abgestattet. Dieses liegt, wie auch der Nationalpark, im Hochgebirge der Rocky Mountains nahe der Grenze Kanadas ganz im Norden des US-Bundesstaats Montanas. Im Visitor Center wird in einer Ausstellung auf das Ökosystem des Parks eingegangen. Ebenfalls erhaltet ihr hier Informationen über Wanderungen im Park.

St. Mary Visitor Center im Glacier National Park

Zudem waren am Visitor Center und den Ranger Stations im Park überall 3 Flagge gehisst: die Kanadische, die Amerikanische und die der Schwarzfuss Indianer Nation. Auf deren ursprünglichem Stammesgebiet befindet sich nämlich der National Park. Wir sind anschließend nach Many Glaciers gefahren um dort ein wenig zu wandern. Am St. Mary Lake haben wir nämlich keine Trailheads vorgefunden. Die kleine Wanderung (4 km) hat uns zu einem verwunschenen Wasserfall geführt.

Und dann ging es auf nach Kanada 🙂 . An der Grenze hatten wir ca. 1 Stunde Wartezeit und sind über die Chief Mountains in den Waterton-Lake National Park gefahren. Die Einreisen verlief ohne Problem, obwohl wir zu viel Alkohol (deklariert) dabei hatten. Wir haben uns in den USA noch mit Wein und Bier eingedeckt da in Alberta der Alkohol 2/3 mehr kostet – wegen einem Liter Wein zu viel wollte der Grenzer wahrscheinlich auch keinen Papierkrieg anzetteln 😉 .

Chief Mountain Parkway

Die beiden Parks sind nur durch die Landesgrenzen getrennt und bilden zusammen einen Peace-Park der 1895 als Zeichen der Freundschaft zwischen den beiden Ländern eröffnet wurde. Auf kanadischer Seite steht ein Luxushotel direkt am See. Es handelt sich dabei um das Prince of Wales Hotel. Ich hatte so aus Jux und Tollerei daheim mal die Preise gecheckt, es hat sich herausgestellt das es nicht ganz unserer Preiskategorie entspricht 😉 .

Waterton Lake National Park – Prince Of Wales Hotel

Wir haben uns das Hotel natürlich von außen genauer angesehen und dabei hat uns ein Radfahrer vor einem Grizzly im Gebüsch (an der stark befahren Zufahrt zum Hotel) gewarnt. Die Situation war ein wenig kurios, vor allem war uns nicht ganz klar ob die Warnung erst gemeint war.  Beim Wandern im Gebirge hätte sich die Frage nicht gestellt… Wir haben dafür im Waterton-Lake Village übernachtet und auf dem Campingplatz ein sehr nettes Paar aus Ontario kennengelernt.

Unterwegs am Waterton Lake

Es gab ein wenig Verwirrung bzgl. den Plätzen und welches Stück Grün zu welchem Zelt gehört und so sind wir mit den Beiden ins Gespräch gekommen. Wir saßen noch bis in die Nacht zusammen und haben bei einem Bier Wandertipps ausgetauscht und uns über die Unterschiede der Länder und Kulturen unterhalten.

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