Kulinarisches

Saftiger Schweineschinken im Brotteig

Heute gibt es mal wieder in Rezept bei mir auf dem Blog und es ist, auch oder gerade weil Weihnachten quasi vor der Türe steht, nicht Süßes sondern ein herzhafter Schweineschinken im Brotteig.

Wollt ihr das Rezept nachkochen, braucht ihr ein wenig Vorlaufzeit, denn das besondere an diesem Rezept ist, dass ich das Fleisch 24 Stunden in einer Brine eingelegt habe. Das lässt das Fleisch nicht nur besonders zart werden, sondern Salz und Zucker verstärken darüber hinaus noch den natürlichen Geschmack des Fleisches und die hinzugegebenen Gewürze gibt dem Ganzen schlussendlich eine individuelle Note.

Ich habe mich für die Brine zum Schweinefleisch für Lorbeer, Kümmel und ein Handvoll andere klassische Bratengewürze entschieden. Ich könnte mir aber auch gut vorstellen, das Ganze eher asiatisch einzulegen.

Das Brining ist an sich nicht Neues, wird ja schon seit Jahrhunderten Fleisch und Fisch in einer Salzlake konserviert. Beim Einlegen in einer Brine hebt der in gleichen Teilen hinzugegebene Zucker die „Salzigkeit“ jedoch auf und die Flüssigkeit wird beim Garvorgang im Fleisch beibehalten. So bleibt es saftig und trocknet nicht aus.

Dazu haben wir (ganz spartanisch) den leckeren Biersenf, den wir in der historischen Senfmühle in Monschau im Spätsommer gekauft hatten, gegessen:

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachkochen und natürlich einen guten Appetit 🙂 .

Saftige Schweineschinken im Brotteig
Rezept drucken
Portionen Vorbereitung
4 Personen 30 Minuten
Kochzeit Wartezeit
2-3 Stunden 24 Stunden
Portionen Vorbereitung
4 Personen 30 Minuten
Kochzeit Wartezeit
2-3 Stunden 24 Stunden
Saftige Schweineschinken im Brotteig
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Portionen Vorbereitung
4 Personen 30 Minuten
Kochzeit Wartezeit
2-3 Stunden 24 Stunden
Portionen Vorbereitung
4 Personen 30 Minuten
Kochzeit Wartezeit
2-3 Stunden 24 Stunden
Zutaten
für die Brine
weiter Zutaten
Portionen: Personen
Anleitungen
  1. Alle Zutaten für die Brine bereit stellen. Die große Gemüsezwiebel und den Knoblauch fein haken.
  2. Zuerst werden Salz und Zucker in einem Liter Wasser aufgekocht bis sich alle Kristalle komplett gelöst haben. Erst dann werden die restlichen Zutaten hinzugeben. Die Wassermenge ist abhängig vom Gewicht des Fleisches, d.h. habt ihr ein größeres Stück Schweinefleisch benötigt ihr nicht nur mehr an Zutaten sondern auch mehr Wasser. Ansonsten kann es sein, dass das Fleisch zu kräftig gewürzt ist und im schlimmsten Fall ungenießbar wird.
  3. Die Brine wird im Anschluss nochmals 40 Minuten aufgekocht und muss für die weiter Verarbeitung komplett abkühlen. Wie ihr auf dem Bild sehen könnt, sieht das Ganze dann für den Moment nicht ganz so lecker aus 😉 .
  4. Als nächstes habe ich das Fleisch in einen 6 Liter Gefrierbeutel gelegt und erst mit dem gekochten Liter Lake, sowie mit einem weiteren Liter klarem Wasser aufgegossen. So kommt man dann auch auf die oben genannten 2 Liter 😉 . Jetzt muss der Schinken 24 Stunden, sprich am besten über Nacht, in der Brine verweilen. Lasst das Fleisch auch nicht zu lange eingelegt, ansonsten könnte es auch wieder zu kräftig gewürzt und evtl. ungenießbar werden.
  5. Für die Herstellung des Brotes bzw. des Teiges beachtet die jeweiligen Gärzeiten. Ich habe hier eine Brotbackmischung vom Hobbybäcker, einem Versandhandel von Backzutaten und Zubehör aus Bellenberg bei dem ich schon seit Jahren bestelle, gewählt. Ich finde das dunkle und kräftige "Ausgehobenes Landbrot" (www.hobbybaecker.de/brot-und-broetchen/brot-backen/ausgehobenes-landbrot-1-kg) passt besonders gut zum Schweineschinken. Ihr könnte aber auch eine andere beliebige "Bauernbrot" Backmischung verwenden oder natürlich auch den Brotteig ohne Backmischung zusammenrühren.
  6. Als nächstes habe ich das Schweinefleisch aus der Brine genommen, abgetupft und im Butterfett von allen Seiten scharf angebraten. Ich habe zum Backen eine Brotbackform verwendet und das Fleisch mittig im Brotteig platziert. Für die Backzeit habe ich mich an der Anleitung auf der Brotbackmischung orientiert. Beachtet das diese natürlich noch je nach dicke und Beschaffenheit des Fleisches variiert. Ich habe hier einen Bratenthermometer zur Hilfe genommen und das Brot bei einer Kerntemperatur von 85 Grad (im Braten gemessen) nach ca. 1,5 Stunden aus dem Ofen genommen.
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