Kulinarisches

All American Recipes – Jambalaya

Heute möchte ich euch das leckeres Rezept eines Klassikers der Cajun-Küche vorstellen. Jambalaya ist typisch für die Südstaaten der USA und gehört zu meinen absoluten Lieblingsgerichten. Normalerweise bin ich Reis als Beilage nicht besonders zugetan – Schwäbin halt 😉 – aber in Form von Risotto oder wie hier als Basis für Jambalaya kann ich einfach nicht widerstehen.

Das Gericht hat seinen Ursprung in der kreolischen Küchen Louisianas. Die genauer Herkunft ist aber nicht geklärt, da es einerseits an die spanische Paella erinnert, andererseits aber auch aus dem Französischen (“Jambon à la”) oder dem Afrikanischen (Reis = ya-ya) herrühren könnte.

Verfeinert wird Jambalaya immer mit der Holy Trinity, der “Heiligen Dreifaltigkeit” der Cajun-Küche, welche aus Zwiebel, Paprika und Staudensellerie besteht und fester Bestandteil vieler Gerichte aus den Südstaaten ist. Die weitern Bestandteile, nämlich Wurst, Fleisch und Meeresfrüchte oder Fisch sind individuell zusammenstellbar und das von mir aufgeschriebene Rezept ist so sicherlich nicht die einzige “Variation”.

Einen schönen Sonntag und viel Spaß beim Nachkochen.

Jambalaya
Rezept drucken
Ein echtes "All American Recipes" und gleichzeitig auch ein Klassikers der Cajun-Küche.
Portionen Vorbereitung
6 Personen 1 Stunde
Kochzeit
1 Stunde
Portionen Vorbereitung
6 Personen 1 Stunde
Kochzeit
1 Stunde
Jambalaya
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Ein echtes "All American Recipes" und gleichzeitig auch ein Klassikers der Cajun-Küche.
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1 Stunde
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1 Stunde
Zutaten
Hauptzutaten
weiter Zutaten / Gewürze
Portionen: Personen
Anleitungen
  1. Alle Zutaten abwiegen und bereitstellen. Wir haben alle Zutaten bis auf die Garnelen frisch gekauft. Die Garnelen sind tiefgefroren und im Vorfeld nicht aufgetaut worden.
  2. Den Reis abwiegen und auch bereitstellen. Wir haben für das Gericht Langkornreis aus der Camargue (Frankreich) verwendet. Bitte verwendet keinen Basmati oder Jasmin Reis und kauft auch keinen Reis im Kochbeutel oder nehmt vorgegarten für euer Jambalaya. Der Reis wird später im Sud gegart und die Stärke des Reises dient als Bindemittel.
  3. Jetzt die Zwiebel, den Staudensellerie und die Paprika in kleine Würfel schneiden. Den Knoblauch schälen und die Pimentkörner im Mörser zerkleinern. Wenn ihr gemahlen Piment verwendet entfällt logischerweise dieser Schritt.
  4. Jetzt die Hähnchen Oberschenkel parieren, d.h. ihr entfernt die Knochen, Knorpel und Sehnen. Am Ende bleiben lediglich das Fleisch und die Haut zum Anbraten übrig. Wenn ihr euch diesen, nicht ganz einfachen, Schritt sparen möchtet könnt ihr alternativ auch Hähnchenbrust mit/ohne Haut kaufen.
  5. Anschließend würfelt ihr das Hähnchenfleisch und die Chorizo bzw. scheidet es in mundgerechte Stücke. Die "Schnippelarbeit" ist somit beendet und ihr könnt euch dem eigentlichen Kochvorgang widmen 😉 .
  6. Im ersten Schritt wird das Hähnchenfleisch angebraten. Schau ob die Haut genug fett für die Pfanne abgibt und fügt nur bei Bedarf noch etwas Traubenkernöl hinzu. Bei der Verwendung von purer Hähnchenbrust braucht ihr auf jeden Fall Öl für die Pfanne bzw. den Topf.
  7. Jetzt könnt ihr die angebratenen Hähnchenstücke in einer Schüssel beiseitestellen und in der Pfanne die Chorizo scharf anbraten. Anschließend die Würste in einer weiteren Schüssel auf die Seite stellen.
  8. Das Chorizo-Fett wird im nächsten Schritt zum Anbraten der Zwiebel verwendet. Sind diese glasig, könnt ihr den Staudensellerie und den zuvor gepressten /zerdrückten Knoblauch hinzugeben.
  9. Anschließend die Paprikawürfel zusammen mit den Lorbeerblättern und der bereits angebratene Chorizo in die Pfanne geben und das ganze weiter bei höherer Hitze anbraten lassen.
  10. Die Kochplatte auf mittlere Hitze zurückstellen und mit dem Weißwein ablöschen. Nun die Tomatenstücke, das Hähnchenfleisch, die Hühnerbrühe (als Pulver) und den Reis hinzugeben.
  11. Die Garnelen und Gewürze (Piment, Kreuzkümmel, Pfeffer und Salz) kommen als letzte Zutaten in unser Gericht. Habt ihr keine Cayun Gewürzmischung zur Hand könnt ihr alternativ mit Cayennepfeffer, Thymian, Oregano und Paprikapulver abschmecken.
  12. Jetzt müsst ihr das Gericht mit dem rohen Reis mindestens 20 Minuten köcheln lassen. Hat der Reis die vorhandene Flüssigkeit im Topf komplett aufgesogen, müsst ihr Wasser oder fertig angerührte Hühnerbrühe hinzugeben. Passt aber auf, dass das ganze nicht zu salzig wird und ihr nicht zu viel Flüssigkeit auf einen Schlag hinzugebt - sonst habt ihr am Ende eine Suppe und kein Jambalaya.
  13. Fertig ist das Gericht wenn der Reis weich und noch bissfest ist. In diesem Sinne - enjoy your meal 🙂 .
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